Echte Messwerte von MeteoSchweiz, alle zehn Minuten aktualisiert, dazu die Prognose für die nächsten vier Tage. Bewertet nach den Regeln, die an diesen Spots tatsächlich gelten.
Bevor du losfährst: die meisten Schweizer Spots sind nichts für Anfänger
Wer in El Gouna oder Dahab ein paar Stunden Unterricht hatte, kann noch nicht an einem Schweizer Binnensee kiten. Das sind zwei verschiedene Sportarten. Dort stehtiefes Wasser, konstanter Wind und ein Rettungsboot. Hier nichts davon.
Die Startplätze sind eng, mit Bäumen und Hindernissen im Windschatten
Der Wind ist böig und dreht, nicht konstant wie am Meer
Kein Rettungsboot. Geht etwas schief, ziehst du dich selber raus
Selbstrettung, Kite packen und schwimmen musst du sicher können
Eine Ausnahme:Yvonand am Neuenburgersee ist bis rund 200 Meter hinaus stehtief. unhooked stuft ihn darum als einsteigertauglich ein. Ein Rettungsboot fährt aber auch dort keines.
Das ist keine Empfehlung, sondern eine Warnung: wer hier überfordert ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen am Spot. Nimm eine Schule oder fahr mit jemandem, der den Spot kennt.
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Alle Spots im Detail
Urnersee, Isleten
Innerschweiz · Messung: Altdorf
Nur mit Boot rausfahren
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RichtungW bis NNW (280 bis 340°)
Stärke
0123040 kn
Fahrbar ab 12 kn. Über 30 kn nur für Experten
Jetzt gemessen
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Saison: JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
UNSERE REGEL:NW-Thermik (280 bis 340°), in Isleten selten mehr als 15 kn. Sie startet zwischen 11 und 14 Uhr oberhalb Sisikon und wandert dann südwärts. Südföhn (140 bis 200°) kann 9 bis 10 Bft erreichen und ist immer sehr böig.
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TIPP: Faustregel: 10 kn Süd in der Prognose bedeuten real 6 bis 8 Bft. Bei 4 bis 6 kn Prognose sind es 4 bis 5 Bft. Ein guter Thermiktag zeigt sich, wenn um 14 Uhr 4 bis 8 kn aus NW bis NO angesagt sind.
Was du an diesem Spot wissen musst
Der einzige offizielle Kitespot am ganzen Urnersee: das kleine Delta, wo der Bach in den See fliesst. An guten Tagen sehr voll.
Tagesgäste brauchen ein Tageslycra für CHF 15, erhältlich vor Ort im Beachhouse Isleten. Alternativ Mitgliedschaft bei Kite Uri. Die Zahl der Tagesgäste ist limitiert.
Startplatz vom 15. Juni bis 31. August gesperrt. Dann bleibt nur der Wasserstart ab 150 Metern oder das Boot.
Rausschwimmen und selber starten wird abgeraten: bis in die offizielle Zone sind es rund 300 Meter.
Erlaubt 08 bis 21 Uhr bei klarer Sicht. Innere Uferzone nur zum Starten und Landen auf kürzestem Weg.
Haftpflicht mindestens 750'000 Franken. Das frühere Winterverbot wurde im Juni 2023 aufgehoben und gilt seit November 2023 nicht mehr.
Föhn ist nur etwas für Kenner. Wer bis zum Gruonbach fährt, muss früh genug zurück: der Abend-Bergwind macht die Rückkehr fast unmöglich.
Parkplatz: kostenpflichtig vor dem Restaurant in Isleten.
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
ACHTUNG: Föhn ist hier unfahrbar, dazu die Strömung der Seez. Bei Südwind nicht hier kiten.
UNSERE REGEL: Alles aus Westen (240 bis 310°) läuft hier konstant, weil der Wind über den ganzen See kommt. Ab etwa 9 kn an der Station Quinten reicht es für normales Material. Bis 6 Bft möglich, also keine zu grossen Kites.
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TIPP: Abendthermik ab etwa 17 Uhr. Wenn Quinten um 15 Uhr schon Wind zeigt, kommt sie meist zwischen 16 und 18 Uhr in Walenstadt an, dann passen 12 bis 18 Quadratmeter. Klassiker: nach Föhnende mit der einlaufenden Front sehr guter Westwind.
Wie der Wind am Walensee funktioniert
Der Walensee ist ein gerader Trog von West nach Ost. Nördlich die Churfirsten, südlich die Glarner Berge, dazwischen kann der Wind nirgends ausweichen. Kommt er aus Westen, wird er über die ganze Seelänge kanalisiert und steht in Walenstadt am Ostende auflandig und ungewöhnlich konstant. Darum reichen hier schon 9 kn an der Station Quinten, während anderswo mehr nötig wäre.
Die Abendthermik ist der zweite Motor. Nach einem sonnigen Tag zieht die Luft von Westen nach. Zeigt Quinten um 15 Uhr schon Wind, kommt sie meist zwischen 16 und 18 Uhr in Walenstadt an.
Der Klassiker: nach dem Ende einer Föhnlage dreht die einlaufende Front auf West. Das gibt oft den besten Westwind des Tages.
Die Kehrseite: Föhn fällt hier von Süden über die Churfirsten ein und ist extrem böig. Am Walensee ist er nicht fahrbar. Dazu kommt am Ostende die Strömung der Seez, die dich vom Ufer wegzieht. Bei Südwind gar nicht erst herfahren.
Was du an diesem Spot wissen musst
Ostwind und Föhn sind hier brutal böig und unfahrbar. Bei Föhn gehörst du ans Gäsi, nicht hierher.
Am Ufer wirkt es windstiller als es ist: durch den Leestau hat es am Beach deutlich weniger Wind. Schau aufs Wasser draußen, nicht auf die Fahne am Strand. Dafür kannst du hier gut landen, falls du überpowert reinkommst.
Lebensgefahr Seez: Die Strömung des Flusses fordert hier immer wieder Todesopfer. Das Seez-Delta selbst ist als Startplatz gesperrt.
Freigegeben ist nur der kleine Teil nördlich des Deltas hinter der grossen Wasserleitung.
Kitezone zwischen der Linie Startplatz zur kleinen Insel und dem Schloss Lochezen. Vor Walenstadt auf keinen Fall kiten.
Auf der anderen Seite der Seez mindestens 200 Meter Abstand zum Camping, generell 150 Meter Uferabstand ausser im Korridor.
Bei Schiessbetrieb ist Kiten untersagt, es werden Tafeln aufgestellt.
Parkplatz gebührenpflichtig direkt am See, von dort 200 Meter dem Ufer entlang. Am Parkplatz selbst ist Starten verboten.
Sobald es vorne in Weesen regnet: sofort an Land, der Wind bricht dann schnell zusammen.
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
UNSERE REGEL: Der Spot für Ostwind und Föhn (80 bis 150°). Bei Föhn ist es vormittags immer besser als nachmittags, die guten Tage beginnen mit Föhneinsatz am Morgen.
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TIPP: Die Thermik steht hier ablandig. Bei Westwind also nicht ans Gäsi, sondern nach Walenstadt.
Was du an diesem Spot wissen musst
Bei Thermik nicht starten: ablandiger Wind, du würdest voll abgetrieben und mitten im See landen.
Zugang 150 Meter durch den Camping an den See, rechts eine grosse Sandbank, die fast immer wasserfrei ist.
Die Zone endet unten beim Hafen beziehungsweise auf der Linie zum Flibach auf der Gegenseite.
Alleine ist der Start bei Ostwind schwierig, die Sandbank liegt teilweise im Windschatten.
Föhn ist häufig sehr böig.
Grosser gebührenpflichtiger Parkplatz vor dem Camping Gäsi in Weesen. Unbedingt bezahlen.
Im Sommer ist das der Hauptstrand des Campings, entsprechend viele Leute.
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UNSERE REGEL: Malojawind aus SW (200 bis 270°) ab 11 kn. Er läuft von Mitte Februar bis Ende Oktober, setzt zwischen 11 und 14 Uhr ein und weht bis gegen 17 bis 20 Uhr.
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TIPP: Treffsichere Prognose: Zeigt Windfinder um 14 Uhr eine 4 bis 10 kn starke SW-Strömung über dem Gebiet, liegt die Trefferquote bei 95 Prozent. Bedingung: im Norden der Schweiz darf nicht mehr Luftdruck herrschen als im Süden, schon eine kleine Nordströmung verhindert den Maloja.
Wie der Malojawind funktioniert
Der Maloja bläst verkehrt herum. In der Schule lernt man: Talwind tagsüber talaufwärts, Bergwind nachts talabwärts. Hier ist es genau umgekehrt. Die steilen Felsplatten im Bergell südlich des Passes heizen sich in der Sonne schnell auf, dort entsteht ein Hitzetief und zieht die Luft über den Pass ins Engadin. Darum weht er tagsüber talabwärts über den See.
Drei Dinge entscheiden, ob er kommt:
Die Strömung über den Alpen. Südlich oder westlich stützt den Maloja. Nördlich bis südöstlich bremst ihn, dann kommt er später oder gar nicht bis Silvaplana durch.
Die Sonne. Ungehinderte Einstrahlung heizt die Hänge und lässt eine starke, zuverlässige Thermik entstehen. Wolken verlangsamen das.
Der Temperaturgradient. Je stärker die Temperatur mit der Höhe abnimmt, desto stärker die Thermik.
Am Druckunterschied Nord zu Süd liest du es ab:
Über 0 hPa: Südföhn. Immer ein sehr gutes Zeichen. Je höher, desto stärker und böiger.
0 bis minus 4 hPa: Nordföhn, meist zu schwach fürs Tal. Der Maloja setzt sich früher oder später durch.
Minus 4 bis minus 6 hPa: Chance auf Maloja kleiner, aber immer noch gut.
Ab minus 6 hPa: Nordföhn zu stark, der Maloja kommt nur selten durch.
Ab minus 2 hPa weht zusätzlich eine Bise, die die Thermik behindert.
Und das Wichtigste: Kiten geht hier nur mit Süd bis Südwest. Auch die vorgeschriebenen Ein- und Ausstiege im Zonenplan funktionieren nur bei südlichen Winden. Nördliche Winde sind höchst selten fahrbar, das sollten wenn überhaupt nur Profis probieren.
Zonenplan gilt: die mit gelben Bojen markierte Windsurfzone ist für Kiter gesperrt.
Mitgliedschaft bei Swiss Kitesurf obligatorisch, dazu VDWS Stufe 4 oder IKO 3J.
Spot-Gebühr: CHF 15 pro Tag, CHF 50 die Woche, CHF 100 die Saison.
Auf dem Silsersee ist Kiten komplett untersagt. Am Sils-Ufer 50 Meter Abstand, Saison erst ab dem zweiten Juni-Wochenende.
Der Julierwind ist sehr, sehr böig. Im Sommer damit gar nicht kiten, im Winter nur bei sehr guten Bedingungen.
Wasser im Hochsommer maximal etwa 15 Grad, in der Nebensaison auch mal 3 Grad. Also 4/3 oder dicker.
An guten Sommertagen sind über hundert Kiter da. Direkt vor dem Einstieg ist der Wind am stärksten, dort drängen sich aber auch alle.
Uferschutzzonen unbedingt einhalten: es gab vermehrt Reklamationen, dem Spot droht die Schliessung. Einsteigen nur am offiziellen Einstieg, beim Landen Leinen zusammennehmen.
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
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UNSERE REGEL: Funktioniert nur bei Westwind (210 bis 300°). Wenn SW bis W durchkommt, ist er meistens recht konstant, kommt aber seltener durch als weiter unten Richtung Zürich.
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TIPP: Bei Bise steht der Wind hier ablandig, dann gar nicht erst hinfahren.
Was du an diesem Spot wissen musst
Grosse Wiese zum Aufbauen und Starten, danach führt eine Treppe hinunter ins Wasser.
Der Wind steht meist leicht auflandig, den Kite landet man beim Rauskommen meist vom Wasser aus.
Ein Fehler ist hier tabu, sonst drückt es dich gegen die Mauer. Nur für Leute, die das können.
Bei warmem Wetter sind Badegäste da.
Parkplatz vorne am Hafen oder hinten im Quartier. Nicht die Plätze vor der Hütte, die gehören der Villa Sonnenschein.
Einer der wenigen wirklich offiziellen Startplätze am Zürichsee.
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
UNSERE REGEL: Reiner Bisenspot aus NO bis O (20 bis 110°). Ab etwa 8 kn Prognose fahrbar. Bei schönem Wetter verstärkt sich die Bise thermisch, bei Bewölkung braucht es eher 10 kn.
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TIPP: Bis rund 200 Meter hinaus stehtief. unhooked stuft den Spot darum als einsteigertauglich ein, und die kennen ihn genau. Ein Rettungsboot fährt trotzdem keines, Selbstrettung solltest du können. Weiter draussen Wellen mit Chop.
Was du an diesem Spot wissen musst
Spot beim Camping la Menthue. Zum Aufbauen und Einsteigen den westlichen Teil benutzen, der östliche ist für Badegäste reserviert und mit Bojen markiert.
Den Ein- und Ausstiegsbereich zügig verlassen.
Vor der Hafenanlage unbedingt bodydraggen oder den Kite auslösen.
Parkplatz direkt am Spot und gratis. Nicht auf den Plätzen von Restaurant und Camping.
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
UNSERE REGEL: Hauptwind ist die Bise aus N bis NO (340 bis 60°), sie kommt auflandig bis seitlich von rechts. Etwa 8 bis 10 kn Prognose ergeben rund 15 kn vor Ort.
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TIPP: Der Wind ist hier stark kanalisiert, recht konstant und mit am stärksten am ganzen Genfersee.
Was du an diesem Spot wissen musst
Aufbauen links vom Camping mit Blick auf den See, recht grosse Wiese. Weiter hinten stehen Bäume.
Eher choppy, schöne Wellen gibt es hier nicht.
100 Meter Abstand zu Ufer und Hafen, Schifffahrtsregeln beachten.
Nur kiten, wenn du Höhe halten kannst und Self-Rescue beherrschst.
Parkplatz beim Primarschulhaus. Nicht auf fremden Grundstücken parkieren.
Alternative bei gleicher Windrichtung: Excenevex mit weitem Sandstrand und Stehrevier.
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
UNSERE REGEL:SW bis W (200 bis 290°). Schon 8 kn Prognose können reichen, weil der Düseneffekt im Hinterland den Wind verstärkt. Hier weht SW bis W immer stärker als an anderen Bodensee-Spots.
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TIPP: Bei Bise ist der Düseneffekt viel kleiner, da sollten 10 kn angesagt sein. NW und N kommen praktisch nie vor.
Was du an diesem Spot wissen musst
Aufbau östlich des Boarderhouses bei einer kleinen Bachmündung. Bei hohem Wasserstand bleibt kaum Platz.
Bei SW meistens sackböig, bei West etwas besser. Wasser meist wenig choppy, bei Bise recht flach.
Zum Windsurfspot kommt man nicht mit dem Auto, sonst gibt es Ärger.
Alternative auf deutscher Seite: Allensbach, dort Ein- und Ausfahrt nur durch den 50 Meter breiten Bojenkorridor. Das Naturschutzgebiet Hegne mit den rot-weissen Tonnen ist tabu, sonst wird die Kite-Genehmigung entzogen.
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
UNSERE REGEL: Die Breva aus S bis SW (150 bis 210°) mit 12 bis 20 kn, meist 11 bis 14 Quadratmeter. Sie kommt zwischen 12 und 14 Uhr, die erste Stunde ist die beste. Danach wird es vor Colico böig und das Wasser sehr choppy.
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TIPP:Die Abendsession: zwischen 18 und 20 Uhr dreht der Wind auf West und wird deutlich weniger böig. Prognose: Windfinder um 14 Uhr 4 bis 8 kn aus S bis SW. März bis Mitte Juli sehr zuverlässig, Mitte Juli bis Ende August schwächelt sie.
Was du an diesem Spot wissen musst
Colico: der linke Bereich ist ausgewiesene Kitezone, der rechte gehört den Surfern.
Gera Lario: Kitezone südlich des Torrente Inganna, die grosse Wiese ist No-Launch-Zone.
Angrenzend das Naturreservat Pian di Spagna, dort nicht starten oder landen.
Fährrinnen meiden, es verkehren regelmässig Kursschiffe.
Im Lee stehen grosse Bäume, die täglich zwei bis fünf Kites fressen. Kite angeleint lassen, bis vorne ans Wasser laufen und erst dort ablösen.
Gera Lario: Wind kommt einen Tick früher und ist konstanter. Starten nur unterhalb der Treppe am Wasser, oben auf der Wiese ist es nicht mehr erlaubt. Gegen Abend dreht er dort ablandig, dann kommt man schwer zurück.
Verbotszone vor La Punta mit Bojen markiert, es drohen hohe Bussen.
Alternativen bei anderem Wind: Bei Nordwind ist Dervio der Spot, bei Südwind kommt Cremia früher und konstanter als Colico.
Wasser im Hochsommer um 24 Grad, im Mai erst um 16.
RichtungWSW bis NNW (250 bis 330°), NNO bis O (20 bis 80°)
Stärke
093040 kn
Fahrbar ab 9 kn. Über 30 kn nur für Experten
Jetzt gemessen
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Saison: JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
UNSERE REGEL: Der Spot am Neuenburgersee für W bis NW (250 bis 330°) und für die Bise aus NO. Bei Bise braucht es rund 10 kn Prognose, damit hier 15 kn ankommen, bei Westwind reichen 8 bis 10 kn. Bei SW steht der Wind ablandig, dann geh nach St. Blaise.
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TIPP: Westwind ist hier fast immer böig, er kommt leicht über den Jura. Dafür lässt er sich gut rippen. Auf dem Wasser hat es mehr Chop als in St. Blaise, wo die Wellen sauberer reinlaufen.
Was du an diesem Spot wissen musst
Kein Anfängerspot: der Einstieg ist sehr beschränkt, rundherum Bäume und Campinghäuschen. Bei Problemen sofort auslösen.
In der Sommersaison darf der vordere grosse Beach nur genutzt werden, wenn keine Badegäste da sind, sonst der hintere kleine. Dort startet man meist im Wasser.
Es gelten genaue Zonen, schau sie dir vorher an.
Grosse Parkplätze direkt am See, im Dorf dem Wegweiser Richtung Hafen folgen.
Direkt hinter dem Spot liegt ein grosser Campingplatz.
Neuenburgersee, St. Blaise
Westschweiz · Messung: Neuchâtel
Nur für Fortgeschrittene
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RichtungSSW bis WSW (200 bis 250°)
Stärke
093040 kn
Fahrbar ab 9 kn. Über 30 kn nur für Experten
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Saison: JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
UNSERE REGEL: Beste Richtung ist ganz klar SW (200 bis 250°). Der Jura wirkt als natürliche Leitplanke, darum hat es hier bei Südwind ein paar Knoten mehr als auf der anderen Seeseite. Für die 15-kn-Marke reichen teils schon 9 bis 10 kn Prognose.
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TIPP: Sobald der Wind auf West dreht, kommt er über den Jura und wird sackböig. Dann besser auf die andere Seeseite nach Portalban. Bei SW bietet der Spot wahrscheinlich die besten Bedingungen der Schweiz, mit schönen Wellen zum Abreiten.
Was du an diesem Spot wissen musst
Der Startbereich ist sehr böig, der Spot liegt im Lee der Hafenanlage. Ein- und Ausstieg immer mit einem Helfer, der zuschaut. Weiter draußen wird es deutlich besser.
Der Spot ist klein und wird mit Windsurfern geteilt, also gegenseitig Rücksicht nehmen.
Wiese zum Aufbauen, etwa eine Leinenlänge zum Starten, Kiesstrand und rund 15 Meter stehtief.
Grosser Parkplatz direkt am Spot, Autobahnausfahrt St. Blaise, dann Richtung Port.
Genfersee, Vengeron
Westschweiz · Messung: Genève / Cointrin
Nur für Fortgeschrittene
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RichtungSSW bis WSW (200 bis 250°), NNW bis ONO (340 bis 60°)
Stärke
0103040 kn
Fahrbar ab 10 kn. Über 30 kn nur für Experten
Jetzt gemessen
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Saison: JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
UNSERE REGEL: Funktioniert bei SW (200 bis 250°) und bei N bis NO (340 bis 60°). Durch den natürlichen Trichter zwischen Jura und Alpen kommt die Bise hier verstärkt an, dafür ordentlich hackig.
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TIPP: Bei SW wird es recht choppy. Für sauberere Bise ist die andere Seeseite besser, also Hermance oder Excenevex. Die Bise kommt hier je nach Richtung recht viel über Land und ist entsprechend böig.
Was du an diesem Spot wissen musst
Absolut nichts für Anfänger: beim Einstieg musst du rund 20 Meter über grosse Felsbrocken ins Wasser. Beim Rauskommen merkst du das erst recht.
Der Wind steht sideshore.
Grosse Wiese zum Aufbauen und Starten. Dort picknicken viele Leute und lassen Abfall liegen, mach du das nicht.
Anfahrt am besten von Genf her auf der Route de Lausanne Richtung Versoix, Abzweiger Chambesy. Von Lausanne her ist es kompliziert.
Murtensee, Muntelier
Westschweiz · Messung: Mühleberg
Nur für Fortgeschrittene
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RichtungSSW bis WNW (200 bis 290°), NNO bis OSO (20 bis 110°)
Stärke
0113040 kn
Fahrbar ab 11 kn. Über 30 kn nur für Experten
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Saison: JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
UNSERE REGEL: Funktioniert bei SW bis W (200 bis 290°) und bei Bise aus NO bis O (20 bis 110°). Es sollten schon 10 bis 12 kn angesagt sein. Die Bise kommt hier nicht so stark rein wie in Yvonand oder Grandson.
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TIPP: Bei Bise ist das Wasser noch recht flach, der Wind hat auf der kurzen Strecke wenig Zeit es aufzuwühlen. Bei Westwind ist der Chop deutlich grösser. Wenn du die Wahl hast: in Yvonand und Grandson kommt die Bise konstanter.
Was du an diesem Spot wissen musst
Der Spot ist vom 1. Mai bis 15. September gesperrt, wegen der vielen Badegäste im Sommer.
Der Startplatz ist genau definiert. Wenn etwas unklar ist, frag im Shop La Bise Noire direkt am Spot.
Bise kommt sideshore von rechts, Westwind sideshore von links.
Anfahrt: Ausfahrt Murten, Richtung Altstadt, dann Muntelier hinunter zum See und dem Ufer entlang bis zur Wiese mit den Fahnen.
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
UNSERE REGEL: Ein reiner Thermikspot, darum steht in der Windrose der ganze Kreis: entscheidend ist nicht die Richtung, sondern ob die Thermik läuft. Bei schönem Wetter und wenig Höhenwind sind 6 bis 12 kn zu erwarten. Das ist zu wenig für normales Kitematerial: der Sihlsee ist ein Spot für fortgeschrittene Foiler oder 15 bis 20 Quadratmeter.
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TIPP: Im Frühsommer spätestens um 12 Uhr bereit sein, um 13.30 kann schon Schluss sein. Im Herbst hat es teilweise mehr Wind als im Frühjahr. Zum Üben ist der See nichts: fällt dir der Schirm ins Wasser, ist Schwimmen angesagt, und Hilfe ist keine in der Nähe.
Was du an diesem Spot wissen musst
Mitgliedschaft beim Kitesurf Club Sihlsee ist Pflicht. Der Club mietet die Startwiese zwischen Willerzell und Euthal, ohne Mitgliedschaft geht hier nichts.
Unsere Messung ist Einsiedeln. unhooked nennt als Referenz die Messung Euthal ab 10 kn, die gibt es bei MeteoSchweiz nicht. Die Werte können darum leicht abweichen.
Die Startwiese ist der letzte mögliche Startplatz vor der hintersten Brücke.
Freigegeben ist der komplette Teil nördlich der hintersten Brücke, andere Startplätze geben ärger.
Direkt am Spot ist eine Bushaltestelle. Beim Haus mit der Scheune gegenüber auf keinen Fall parkieren.
Traumhaft flacher See mit toller Kulisse, ideal für Foil und Schwachwind.
RichtungONO bis SO (60 bis 140°), W bis NNW (270 bis 340°)
Stärke
0103040 kn
Fahrbar ab 10 kn. Über 30 kn nur für Experten
Jetzt gemessen
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Saison: JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
PrognoseFarbe = geht es? Zahl = Knoten, Pfeil = Richtung
läuftknappfalsche RichtungExpertenwind oder Föhnzu wenig Wind
UNSERE REGEL: Der Spot am Kanderdelta funktioniert bei Oberwind (60 bis 140°) und teilweise bei W bis NW (270 bis 340°). Alle anderen Winde lassen sich hier schlecht vorhersagen, da musst du vor Ort sein.
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TIPP: Funktioniert er, ist es ein sehr schöner Spot in der Deltalandschaft der Kander. Der Oberwind ist aber ein Gewitterwind, entsprechend musst du das Wetter im Blick behalten.
Wie der Oberwind funktioniert
Der Oberwind ist ein Gewitterwind. Er entsteht, wenn eine Gewitterzelle über den Berner und Walliser Alpen die Luft abkühlt. Die Zelle bildet sich meist über Martigny und wandert dann Richtung Jungfraugebiet. Die abgekühlte Luft strömt vom kalten Oberland Richtung warmes Mittelland um Thun und Bern, und genau das ist der Wind, der hier ankommt.
Die Zelle kann auch einfach im Hinterland von Thun entstehen. Entscheidend ist nur, dass es hinter dem Thunersee zu einer deutlichen Abkühlung kommt.
Darum taugt die normale Windprognose hier wenig. Ein Gewitter lässt sich nicht wie eine Gradientlage vorhersagen. Schau aufs Radarbild statt auf den Windpfeil, und behalte im Kopf, dass ein Gewitterwind böig kommt und schnell wieder weg sein kann.
Alle anderen Windrichtungen sind hier schwer vorherzusagen, da musst du vor Ort sein.
Was du an diesem Spot wissen musst
Auf den Wasserstand achten: die Kander steigt bei Niederschlag im Jungfraugebiet sehr schnell an.
Westlich des Startplatzes ist Sperrzone.
Riesiges Delta aus grobem Kies und Steinen, bei normalem Wasserstand viel Platz zum Aufbauen.
Öffentlicher Parkplatz: Autobahnausfahrt Lattigen, Richtung Einigen, am See Richtung Creabeton.
Jeder Spot hat einen Sektor, aus dem der Wind kommen muss. Kommt er von woanders, steht er ablandig oder wird von Bergen abgeschattet. Dann nützt auch viel Wind nichts.
Die Stärke muss stimmen
Zu wenig und du liegst im Wasser. Ab rund 30 Knoten wird es Expertensache, da gehört Können und das richtige Material dazu. Jeder Spot hat einen Bereich, in dem er funktioniert.
Erst wenn beides passt, läuft der Spot
Darum zeigen wir bei jedem Spot beides getrennt an. Steht bei einem der beiden passt nicht, brauchst du gar nicht hinzufahren.